... nach Ulan Bator, Mongolei - hoffentlich für drei Monate. Mein Visum reicht erstmal nur für 30 Tage, was bedeutet, dass ich zwischendurch nach China ausreisen, da alles regeln und dann mit einem neuen Visum wiederkommen muss. Dafür wird mit der Bahn durch die Wüste Gobi gezuckelt - also alles irgendwie stressig, aber auch irgendwie geil und von viel Abenteuer umweht.
Ich wohne in einer Gastfamilie oder zumindest bei einer Gastperson, die Deutsch lernt. Das ist super, denn so kann ich bestimmt am intensivsten die mongolischen Kultur, Gebräuche, Küche, Lebensweise und vielleicht auch Sprache kennenlernen und hoffentlich jedes Wochenende Verwandte und Freunde meiner Gastmenschen auf dem Land besuchen ;)
Irgendwas genaueres weiß ich aber noch nicht, dementsprechend habe ich auch keine Ahnung, wie es so mit einer regelmäßigen Internetverbindung aussieht. Vielleicht habe ich Internet zuhause, aber vielleicht auch nicht. Internetcafes gibt's aber wohl haufenweise, also - ich werde regelmäßig Lebenszeichen und Fotos senden.
Und nochmal zur Erinnerung: die Mongolei ist die am wenigsten besiedelste Gegend der Welt - 1,7 Menschen pro Quadratkilometer (Deutschland: 230,1, Erd-Durchschnitt: 47,9) . Hier leben etwa 3 Millionen Menschen, ein Drittel davon in der Hauptstadt Ulan Bator (oder Ulaanbaatar), liebevoll genannt: UB. Die Stadt stelle ich mir bisher als ein hässliches Moloch vor, eine Mischung aus Jurten, Platte, sozialistischer Imposanzarchitektur und wenigen geteerten Straßen, und über allem eine Dunstglocke aus Smog und Sand, durch die die liebe Sonne (die sehr oft scheint) kaum durchkommt... Bin sehr gespannt. Bis bald, bis bald!
Donnerstag, 25. Februar 2010
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